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Schach: SG EN-Süd in der NRW-Liga zurück

Gerbracht Ralf 01.06.2019

Platz drei reicht zum Aufstieg

Schwelm. Nach einem Jahr Verbandsliga spielt die SG EN-Süd in der kommenden Saison wieder in der NRW-Klasse. Auf Rang drei landeten die Denksportler um Mannschaftsführer Stefan Arndt in der Abschlusstabelle und erreichten somit das Minimalziel. Rang zwei bis vier war erforderlich, um künftig wieder NRW – Luft zu schnuppern. Für Rang eins und den damit verbundenen direkten Sprung in die NRW-Liga reichte es nicht, da mit den Niederlagen gegen die beiden Top-Teams Derschlag und Sundern die Vorentscheidung gefallen war.

Am letzten Spieltag kam die SG zu einem kampflosen Erfolg gegen Absteiger Plettenberg II, der keine schlagkräftige Mannschaft mehr zusammen bekam und die Reise nach Schwelm gar nicht erst antrat.

Den Aufstieg in die NRW-Klasse schaffte die SG in der Besetzung: Stefan Lupor, André Lupor, Stefan Arndt, Achim Heller, Eugen Tripolsky, Norbert Bruchmann, Luis Osswald, Martin Schaefer, Aik Arakelian und Maksim Nasoyan. Mit Thomas Heinzemann und Jonas Diegel halfen auch Akteure aus der zweiten Garnitur aus.

Der Jüngste ist auch der Beste

Topscorer für die SG war Schwelms Sportler des Jahres, der 13-jährige Aik Arakelian mit sechs Siegen aus acht Partien. Der Internationale Meister in Reihen der SG EN-Süd, Eugen Tripolsky, blieb bei sieben Einsätzen ungeschlagen und erzielte hierbei fünf Punkte. Auch Juniorenspieler Maksim Nasoyan konnte mit 4,5 Zählern aus sieben Begegnungen auf ein ordentliches Punktekonto blicken, dem Kapitän Arndt mit 4,5 aus acht Spielen kaum nachstand. Spätestens auf der Halbjahresversammlung im Juni wird die Mannschaftsaufstellung für die nächste Saison feststehen – wenn es für die Schwelmer wieder eine Liga höher um Punkte geht.

Westfalenpost/Westfälische Rundschau, Ausgabe Samstag 1. Juni 2019 "Der lokale Sport"